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Von Ungewissheit und so

18/10/2010

«Hey, ich chönnt das nie, was du da machsch» «Was denn?» «Ja, das Uswandere» «Warum nid?» «Ja, eifach alles abbreche und die Ungwüssheit. Ich chönnt das nie. Hesch du denn kei Angst?» «Nö»
So ähnlich tönt es oft, wenn ich mit jemandem aus der Schweiz spreche.
Hey Leute ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: «Ich habe manchmal Angst.»
Klar ist vieles ungewiss. Aber ein bisschen positives Denken, Abenteuerlust, Menschenkenntnis und das Leben nicht immer allzu ernst nehmen, hilft schon gewaltig.
Klar läuft nicht immer alles rund. Klar hab ich meine depressiven Phasen. Aber das wäre in der Schweiz ja nicht viel anders. Inzwischen läuft’s mit der Sprache doch schon relativ gut, dass ich mich nicht mehr nur „häb chläb“ argumentieren, sondern auch längere Gespräche führen kann. Ich kann mich inzwischen verkaufen und somit Job und Wohnung kriegen.
Während ich diesen Eintrag verfasse, sitze ich im bereits im Flieger nach Boston (und während ich ihn poste im Hotelzimmer in Portsmouth). Ich fliege alleine für 5 Wochen in die Staaten für eine Ausbildung meiner neuen Firma bevor ich überhaupt eine Minute da gearbeitet habe. Ich war noch nie zuvor in den USA und kenne niemanden. Ok, inzwischen kenn ich meine Sitznachbarin aus Boston ein wenig (die mir später aber auf die Nerven ging)
Wie auch immer. Was ich damit sagen will ist, dass ich wiedereinmal mit Vollgas und auf der Überholspur auf dem Weg ins Ungewisse bin.

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